DCC - Institution für den sino-deutschen akademischen
Austausch

Chen Hongjie: Direktor des Zentrum für Deutschlandstudien
der Peking Universität
 

Rektor der Universität Beijing Herr
Xu Zhi Hong (links) und DCC- Vorstandsvorsitzender Robert Cao
 


Während sich der Leiter des DCC, der Vorstandsvorsitzender Robert Cao, mit der Arbeit beschäftigt, lässt er die deutsche Kultur niemals aus den Augen. Er macht sich Gedanken über die Transformation der deutschen und chinesischen Kultur, mit dem Ziel das beiderseitige Verständnis und den Austausch zwischen den Unternehmern und den Menschen zu fördern. In diesem Sinn kann man sagen, dass der General Manager Herr Cao in den letzten Jahren sehr engagiert zwischen Deutschland und China vermittelt hat. Einerseits betreibt er sein eigenes Geschäft, andererseits setzt er sich für beide Kulturen ein. Er hofft, dass eine Brücke des kulturellen sino-deutschen Austausches auf Grund der soliden wirtschaftlichen Basis geschlagen werden kann.

Das DCC ist eine Kommunikationsplattform und bietet Möglichkeit eines kulturellen und wirtschaftlichen Austausches, somit die Verkörperung einer solchen Idee. Man kann das DCC als "Brückenturm der Brücke" des sino-deutschen Austausches sehen. Wenn Robert Cao nach Beijing kommt, plant er immer ein Treffen mit dem Zentrum für Deutschlandstudien der Peking-Universität mit ein. Das Zentrum für Deutschlandstudien der Peking Universität (ZDS) ist in Hinsicht auf den sino-chinesischen Austausch von großer Bedeutung und weltweit einflußreich. Deshalb gewinnt das ZDS Aufmerksamkeit von beiden Seiten. Obgleich die Arbeit des ZDS und die Arbeit des DCC zu verschiedenen Gebieten gehören, führen sie im Geiste des sino-deutschen Austausches zu demselben Resultat. Wir verfügen über eine gemeinsame Sprache und haben die gleichen Bestrebungen. Deswegen bietet uns das DCC jederzeit Unterstützung an, wenn das ZDS in Schwierigkeit geraten sollte und deswegen Hilfe benötigt. So hat Herr Robert Cao gesagt: "Was Professor Chen angeht, geht auch uns an". Obwohl wir keine Kooperationsvereinbahrung unterzeichnet haben, können wir uns auf unser gegenseitiges Wort verlassen. Genauer gesagt bekommt das ZDS viel Unterstützung vom DCC.

Während der Bauphase des DCCs, haben wir im Auftrag vom Bildungsministerium ein hochrangiges Symposium in Bezug auf die sino-deutsche Hochschulbildung veranstaltet. Das DCC hat für das Symposium ein Bankett ausgerichtet. Der General Manager Robert Cao hat nicht nur ein reichhaltiges Festmahl für das Bankett vorbereiten lassen, sondern zusätzlich noch in derselben Nacht echtes deutsches Bier von Jiangyin hierher transportieren lassen. Dazu haben unsere Küchemeister echte deutsche, gegrillte Schweinshaxen vorbereitet. Auf diese besondere Weise hat das DCC den chinesischen und deutschen Teilnehmern eine gute Gelegenheit für den gegenseitigen kulinarischen Austausch gegeboten.

Vor etwa einem Jahr hat sich eine Studentin beim ZDS für das Studium in Deutschland mit der Fachrichtung Theologie entschieden. Mit Hilfe ihrer Betreuerin hat sie zwar die Zulassung an der Universität Mainz bekommen, aber das beantragte Stipendium war nicht rechtzeitig gesichert. Nachdem das DCC davon hörte, hat es sofort die Bereitschaft zur finanziellen Unterstützung geäußert. Mit dieser Unterstützung des DCC ist der Wunsch der Studentin in Erfüllung gegangen. Sie hat ihr Studium in Deutschland aufnehmen können. Da einige Studenten beim ZDS finanzielle Schwierigkeit haben, hat das DCC das DCC-Stipendium für unsere Studenten an der Peking Universität gegründet, um deren Studien zu finanzieren.

Bei Veranstaltungen unseres Zentrums leistet das DCC große Hilfe, sofern wir Unterstützung benötigen, z.B für Symposien, große Veranstaltungen oder bei der Teilnahme an ausländischen Veranstaltungen. Außerdem schafft das DCC aus eigener Initiative Chancen für das ZDS, um Kontakte mit deutsche Unternehmen aufzunehmen. Im Mai 2007 hat das DCC den Vizepräsidenten der Peking Universität Zhang Guoyou und mich zum Firmensitz des DCCs in Düsseldorf eingeladen. Im Rahmen des Besuches hat Vizepräsident Zhang einen Fachvortrag bei einem Symposium gehalten und zusammen mit deutschen Unternehmern über strategische Perspektiven der chinesischen Unternehmen in Deutschland diskutiert.

In der Tat reichen die obigen Beispiele noch nicht aus, die Leidenschaft und Unterstützung des DCCs für den sino-chinesischen kulturellen und akademischen Austausch darzustellen. Bei jedem Treffen erkundigt sich das DCC nach unseren Plänen und hilft uns bei Bedarf nach besten Kräften, so macht sich das DCC z.B. Gedanken über eine stärkere Unterstützung des ZDS und der Gründung einer speziellen Stiftung, um akademische Publikationen und Forschungen des ZDS zu fördern.

Das langfristige Ziel eines Unternehmens heißt "Gewinnmaximierung", aber von der Unterstützung des DCC für die akademischen Arbeiten des ZDS können wir eine solche Handlungsmaxime nicht ableiten. Das DCC hält den sino-deutschen akademischen Austausch und die Arbeiten des ZDS für seine Verpflichtung. Mit Unterstützung des DCC hat sich das ZDS neu positioniert und hat mehr Möglichkeiten, den wissenschaftlichen Nachwuchs zu förden. Obwohl das DCC keine Gegenleistung verlangt, glauben wir, dass unsere Arbeiten selbst die besten Dankesworte für das DCC sind.